Meilenstein in der Quantenphysik: Mainzer Physikern gelingt der kontrollierte Transport von gespeichertem Licht

Aufbau des Experiments: Die Rubidium-87-Atome werden zunächst vorgekühlt und dan
Aufbau des Experiments: Die Rubidium-87-Atome werden zunächst vorgekühlt und dann in den Hauptversuchsbereich transportiert, bei dem es sich um eine maßgeschneiderte Vakuumkammer handelt. Dort werden sie auf Temperaturen von wenigen Mikrokelvin abgekühlt.
Aufbau des Experiments: Die Rubidium-87-Atome werden zunächst vorgekühlt und dann in den Hauptversuchsbereich transportiert, bei dem es sich um eine maßgeschneiderte Vakuumkammer handelt. Dort werden sie auf Temperaturen von wenigen Mikrokelvin abgekühlt. Patrick Windpassinger und sein Team demonstrieren, wie sich in einer Wolke aus ultrakalten Atomen gespeichertes Licht über ein "optisches Förderband" transportieren lässt Physikern um Patrick Windpassinger von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist es gelungen, Licht in einem Quantenspeicher über eine Strecke von 1,2 Millimeter kontrolliert zu transportieren, wobei der Transportprozess und seine Dynamik erfreulich geringe Auswirkungen auf die Eigenschaften des gespeicherten Lichts hatten. Als Speichermedium für das Licht dienten ultrakalte Rubidium-87-Atome, mit denen sich eine hohe Speichereffizienz und -dauer erreichen lassen. "Wir haben Licht gespeichert, wenn man so will, in einen Koffer eingesperrt, nur dass der Koffer aus einer Wolke aus kalten Atomen besteht. Diesen Koffer haben wir ein Stückchen weit transportiert und dann das Licht wieder rausgeholt. Das ist im Allgemeinen und im Zusammenhang mit Quantenkommunikation höchst interessant, denn Licht lässt sich nicht besonders leicht 'einfangen', und wenn man es dann auch noch kontrolliert woanders hin transportieren will, geht es in der Regel verloren", veranschaulicht Windpassinger den komplizierten Prozess.
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