Konzept für neue Technik zur Untersuchung superschwerer Elemente vorgestellt

Die Laserresonanzchromatographie wird zuerst bei Lawrencium, Element 103, angewe
Die Laserresonanzchromatographie wird zuerst bei Lawrencium, Element 103, angewendet.
Die Laserresonanzchromatographie wird zuerst bei Lawrencium, Element 103, angewendet. Verschmelzung physikalischer und chemischer Methoden für die optische Spektroskopie superschwerer Elemente Superschwere Elemente sind faszinierende nukleare und atomare Quantensysteme, die die experimentelle Erprobung herausfordern, da sie in der Natur nicht vorkommen und, wenn sie künstlich hergestellt werden, innerhalb von Sekunden zerfallen. Um die Spitzenforschung in der Atomphysik auf diese Elemente auszuweiten, sind bahnbrechende Entwicklungen hin zu schnellen Atomspektroskopietechniken mit extremer Empfindlichkeit erforderlich. Eine gemeinsame Anstrengung im Rahmen des Forschungsund Innovationsprogramms Horizont 2020 der Europäischen Union (EU) unter der Leitung von Mustapha Laatiaoui, Wissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und am Helmholtz-Institut Mainz (HIM), mündete in die Entwicklung einer neuen Methode der optischen Spektroskopie: Die als Laserresonanzchromatographie (LRC) bezeichnete Technik soll solche Untersuchungen auch bei kleinsten Produktionsmengen ermöglichen. Der Vorschlag wurde kürzlich in den Fachzeitschriften Physical Review Letters und Physical Review A veröffentlicht. Superschwere Elemente - abgekürzt SHE für Superheavy Elements - sind ganz unten im Periodensystem der Elemente aufzufinden. Sie stellen einen fruchtbaren Boden dar, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie solche exotischen Atome existieren und funktionieren können, wenn eine überwältigende Anzahl von Elektronen in den Atomhüllen und Protonen und Neutronen im Kern zusammenkommen.
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