Evolutionäre Zielkonflikte können die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen nicht verhindern

Bakterien entwickeln bei Antibiotikagaben in unterschiedlich hohen Dosen in jedem Fall Resistenzen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Suman Das und Joachim Krug am Institut für Biologische Physik der Universität zu Köln, die in der Fachzeitschrift eLife unter dem Titel ,,Predictable properties of fitness landscapes induced by adaptational tradeoffs" erschienen ist. Die Studie liefert neue Erkenntnisse, wie unterschiedliche Wirkstoffkonzentrationen die Entwicklung von Resistenzen bei Escherichia coli (E. coli) beeinflussen, einem Bakterium, das lebensbedrohliche Blutinfektionen verursacht. In Reaktion auf antibiotische Wirkstoffe müssen die Bakterien sich wiederholt genetisch anpassen. Das führt zu evolutionären Nachteilen in anderen Bereichen. Es sind mehrere Mutationen nötig, damit Bakterien hochresistent gegen Antibiotika werden.
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