
(© Image: Adobestock) Wie sich die T-Zellen-Antwort bei chronischen Virus-Infektionen verändert - Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung trägt das Zytomegalievirus in sich. Die meisten Menschen spüren nichts von der Infektion - ihr Immunsystem hält die Viren in Schach. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Gruppen von T-Zellen mit verschiedenen Virus-spezifischen Rezeptoren. Deren Zusammenspiel hat ein Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM) erstmals genau analysiert. Die Ergebnisse könnten künftig bei der Infektionsund Krebstherapie helfen. ,,Die Covid-19-Pandemie macht deutlich, wie wichtig es ist, die Reaktion des Immunsystems auf Virus-Infektionen zu verstehen", sagt Kilian Schober. Zusammen mit einem interdisziplinären Team von Forscherinnen und Forschern aus Medizin, Biologie und Bioinformatik hat er untersucht, wie wichtige Akteure der Körperabwehr - die T-Lymphozyten oder kurz T-Zellen - reagieren, wenn ein Virus in den Organismus eindringt und wie sich die Immunantwort verändert, wenn die Infektion chronisch wird.
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