Ultraschnelle Anregung der Spinmomente gegenüber der Bahnmomente in 4f-Ferromagneten Bildquelle: A. Donges
Ultraschnelle Anregung der Spinmomente gegenüber der Bahnmomente in 4f-Ferromagneten Bildquelle: A. Donges - Physikerinnen und Physiker untersuchen die Magnetisierungsdynamik von seltenen Erden im Hinblick auf ihre Eignung zur ultraschnellen Datenspeicherung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Universität Prag und der Universität Uppsala sowie der Freien Universität Berlin ist ein Beitrag zum grundlegenden Verständnis der Magnetisierungsdynamik in einem Material mit hoher magnetischer Anisotropie gelungen. Die Forscherinnen und Forscher verglichen in ihrer Arbeit mittels aufwendiger Experimente und Computersimulationen die seltenen Erden Gd und Tb. Sie konnten einen neuen Mechanismus nachweisen der zur Entmagnetisierung führt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Transregio Sonderforschungsbereich 227 der Freien Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erzielt. Ziel dieses Forschungsverbundes ist es, ein fundamentales Verständnis der ultraschnellen Spindynamik zu entwickeln und somit die Grundlagen für eine spinbasierte Informationstechnologie zu legen, die bei THz-Taktraten arbeitet. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Advances (DOI: 10.1126/sciadv.abb1601 ) publiziert. ,,Die seltenen Erdmetalle sind eigentlich gar nicht so selten wie zur Zeit ihrer Namensgebung gedacht, und sie haben ganz besondere Eigenschaften", erläutert Professor Martin Weinelt vom Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin und einer der Autoren der Studie.
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