Schematische Darstellung der Paritätsverletzung in einem Molekül mit zwei Kernspins
Schematische Darstellung der Paritätsverletzung in einem Molekül mit zwei Kernspins - Wissenschaftler des Exzellenclusters PRISMA+ und des Helmholtz-Instituts Mainz zeigen vielversprechenden Weg auf, um erstmals Paritätsverletzung in Molekülen nachzuweisen Seit langem versuchen Wissenschaftler, eine bestimmte Symmetrie-Eigenschaft der schwachen Wechselwirkung - die Paritätsverletzung - in Molekülen experimentell nachzuweisen. Bisher ist dies nicht gelungen. Eine neue interdisziplinäre Arbeit unter Federführung einer Forschungsgruppe am Exzellenzcluster PRISMA+ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Helmholtz-Institut Mainz (HIM) zeigt nun einen realistischen Weg zum erstmaligen Nachweis dieses Phänomens auf. Der Ansatz, der Aspekte der Kern-, Elementarteilchen-, Atomund Molekülphysik sowie der kernmagnetischen Resonanz (NMR) einbezieht, ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Physical Review Research veröffentlicht. Symmetrien sind allgegenwärtig - im Weltall genau wie in der Welt der Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Auch die vier fundamentalen Kräfte gehorchen bestimmten, wenn auch mitunter recht abstrakten Symmetrien. Auf dem Weg vom Urknall bis heute wurden bestehende Symmetrien immer wieder gebrochen.
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