Antwort im Mikrotröpfchen

Die Protozellen fusionieren, nachdem das künstliche Metalloenzym eine Signalkask
Die Protozellen fusionieren, nachdem das künstliche Metalloenzym eine Signalkaskade ausgelöst hat. Abbildung: Avik Samanta
Die Protozellen fusionieren, nachdem das künstliche Metalloenzym eine Signalkaskade ausgelöst hat. Abbildung: Avik Samanta - Forscher imitieren Signalprozesse an DNA-Bausteinen in Protozellen Nur dank komplexer Signalprozesse kann der menschliche Körper auf seine Umwelt reagieren: Trifft ein Reiz auf eine Zelle, wandelt sie ihn in ein Signal um, das mithilfe von chemischen Reaktionsnetzwerken in das Zellinnere weitergeleitet wird und dort eine Reaktion hervorruft. Prof. Andreas Walther vom Exzellenzcluster ,,Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems ( liv MatS)" und Dr. Avik Samanta vom Institut für Maromolekulare Chemie der Universität Freiburg ist es zusammen mit Prof. Thomas Ward und Dr. Valerio Sabatino von der Universität Basel/Schweiz gelungen, solche Signalprozesse in aus DNA bestehenden Protozellen nachzubilden. Die Studie bietet Rückschlüsse darauf, wie sich adaptive künstliche Systeme mit lebensähnlichen Funktionen entwickeln lassen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht. Protozellen wird eine Schlüsselrolle in der Entstehung allen Lebens zugesprochen: In den Urzellen konnten chemische Reaktionen in hochkonzentrierten Molekülgemischen ablaufen. Die Reaktionen legten den Grundstein dafür, dass sich Lebewesen entwickeln konnten.
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