Forscherin Ying Zhang untersucht zeitaufgelöst lichtgetriebene Prozesse in Molekülen. Foto: Sven Döring/Leibniz-IPHT
Forschungsteam hat eine Methode entwickelt, die entscheidende Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Energiewandler liefert. Um Menschen weltweit klimaverträglich mit Energie zu versorgen, gilt Wasserstoff als Brennstoff der Zukunft. Versuche, diesen umweltfreundlich aus Sonnenlicht und Wasser zu erzeugen, sind allerdings bislang wenig ergiebig. Ein Forschungsteam des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat nun eine Methode entwickelt, die grundlegende Prozesse entschlüsselt, um neue Materialien für die Nutzung von Sonnenenergie nach dem Vorbild der Natur zu erforschen. Mit einer Kombination spektroskopischer und elektrochemischer Techniken können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals sichtbar machen, nach welchen Mechanismen komplexe, mehrschrittige lichtgetriebene Prozesse funktionieren. Verstehen, wie sich eine effektive Energiewandlung antreiben lässt . Lichtgetriebene Prozesse haben wir bislang wahrgenommen wie einen Hundert-Meter-Lauf, bei dem man den Startschuss hört und dann erst wieder das Ziel-Foto zu sehen bekommt ", erläutert Benjamin Dietzek vom Leibniz-IPHT und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dessen Team die Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift ,,Angewandte Chemie" publizierte.
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