Die Pflanzengenetikerin Marja Timmermans im Gewächshaus mit Arabidopsis-Pflanzen. Foto: Gunther Willinger/Universität Tübingen
Forscherin der Universität Tübingen untersucht die Rolle von kleinen RNAs bei der Kommunikation der Zellen untereinander. Wenn sich ein vielzelliges Lebewesen entwickelt, muss jede Zelle ihre Position im wachsenden Organismus im Verhältnis zu den anderen kennen. Die Zellen müssen also ständig miteinander kommunizieren. Sie spezialisieren sich in unterschiedlicher Weise, so bildet sich ein Muster, aus dem Form oder Gestalt von Geweben und Organen hervorgehen. Bei Tieren ist schon viel über die beweglichen Signale und Mechanismen bekannt, die diese Musterbildung steuern. Bei Pflanzen ist das anders, denn die vielzelligen Pflanzen haben sich in der Evolution unabhängig von den vielzelligen Tieren entwickelt. Professorin Marja Timmermans vom Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen der Universität Tübingen hat gemeinsam mit Kollegen vom Cold Spring Harbor Laboratory in New York entdeckt, dass die Zellkommunikation bei der Musterbildung von Pflanzen auch über einen bisher unbekannten Mechanismus läuft.
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