In automatisierten Unterständen im Garraf National Park bei Barcelona wurden Pflanzen erhöhter Trockenheit oder erhöhten Temperaturen ausgesetzt. Fotos: Josep Peñuelas
Biologen der Universität Tübingen werten Langzeitklimastudie aus, um vorherzusagen, wie einzelne Pflanzenarten auf Änderungen von Temperatur und Regenmenge reagieren. Pflanzenforscher der Universität Tübingen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich beobachten und vorhersagen lässt, wie einzelne Pflanzenarten auf den Klimawandel reagieren. Dr. Mark Bilton und Professor Katja Tielbörger vom Institut für Evolution und Ökologie werteten die Daten aus einem über 16 Jahre durchgeführten Experiment spanischer Kollegen aus. Diese hatten das Klima für Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung gezielt verändert: Mit automatisch betriebenen Unterständen simulierten sie die für die Zukunft prognostizierten Klimaveränderungen. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin New Phytologist veröffentlicht. Die Studie wurde im Garraf National Park bei Barcelona auf einer Fläche in der Größe von zwei Fußballfeldern durchgeführt. Die dortige mediterrane Landschaft besteht vor allem aus niedrigwachsenden Büschen und Kräutern, wie beispielsweise Rosmarin und Thymian, und beherbergt viele geschützte Arten.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.