Mutation macht Zebrafinken-Spermien schneller

Das Geschlechtschromosom Z männlicher Zebrafinken kommt in zwei Varianten vor.
Das Geschlechtschromosom Z männlicher Zebrafinken kommt in zwei Varianten vor. Männchen, die je eine Kopie dieser Varianten besitzen, können sich besonders gut fortpflanzen. [weniger]
Inversion auf einem der Geschlechtschromosomen verschafft Zebrafinken Fortpflanzungsvorteil. Bei Zebrafinken beeinflusst eine Mutation auf einem der Geschlechtschromosomen Gestalt und Geschwindigkeit der Spermien und damit auch den Fortpflanzungserfolg der Tiere. Männliche Finken besitzen zwei Kopien dieses Chromosoms. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben herausgefunden, dass die Spermien jener Vögel besonders schnell schwimmen können, die sowohl die mutierte als auch die unveränderte Version besitzen (heterozygote Individuen). Auch wenn nur die schnellsten Spermien zur Befruchtung kommen, stirbt die unterlegene genetische Variante jedoch nicht aus, denn in jeder Generation entstehen zwangsläufig auch Nachkommen mit identischen Varianten (homozygote Individuen). Dieser Effekt könnte laut den Wissenschaftlern ein Grund für Unfruchtbarkeit bei männlichen Zebrafinken sein. Das Geschlechtschromosom Z männlicher Zebrafinken kommt in zwei Varianten vor.
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