Kinoluft angezapft: Thomas Klüpfel bringt am Belüftungssystem eines Kinosaals im Mainzer Cinestar einen Schlauch an, über den die Abluft in ein Massenspektrometer geleitet wird. Dieses analysierte im 30-Sekunden-Takt die Luft während zahlreicher Filmvorführungen. Vor allem spannende und lustige Filme hinterlassen demnach eine eindeutige Signatur in der Luft. [weniger]
Kinobesucher verraten anhand ihres Atmens, welche Filmszene gerade läuft. Bei manchen Filmen liegt die Spannung förmlich in der Luft - und das nicht nur im übertragenen Sinn. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben während verschiedener Filmvorführungen die Luft in Kinosälen analysiert und festgestellt: Jeder Film hinterlässt ein charakteristisches Muster in der Atemluft. Kinoluft angezapft: Thomas Klüpfel bringt am Belüftungssystem eines Kinosaals im Mainzer Cinestar einen Schlauch an, über den die Abluft in ein Massenspektrometer geleitet wird. Dieses analysierte im 30-Sekunden-Takt die Luft während zahlreicher Filmvorführungen. Vor allem spannende und lustige Filme hinterlassen demnach eine eindeutige Signatur in der Luft. Ob eine Filmszene spannend, lustig oder eher langweilig ist, lässt sich somit neuerdings auch chemisch bestimmen.
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