Innere Uhr macht fit

Mäusehaltung im Freiland: Über ein Jahr lang verfolgten die Wissenschaftler die
Mäusehaltung im Freiland: Über ein Jahr lang verfolgten die Wissenschaftler die Entwicklung von sechs Mäusegruppen in einem Freigehege. [weniger]
Gerät der interne Taktgeber durcheinander, büßen Mäuse an biologischer Fitness ein. Alle Lebewesen haben eine innere Uhr, die Schlafund Wachphasen steuert und sich dabei vor allem an Tag und Nacht orientiert. Solche internen Taktgeber sind eine der wichtigsten Errungenschaften von Lebewesen auf der Erde und die Voraussetzung für eine Abstimmung der Lebensabläufe mit der Umwelt. Mäuse, deren innerer Rhythmus durch eine Genmutation verändert ist, haben weniger Nachkommen und eine geringere Lebenserwartung als ihre Artgenossen, die einem 24-Stunden-Tag folgen. Dies fand ein Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Ornithologie Seewiesen und der Princeton Universität heraus. Die Forscher belegen damit, dass ein Abweichen der inneren Uhr vom natürlichen Rhythmus einen direkten Einfluss auf die biologische Fitness hat. Die tagesrhythmische oder zirkadiane Uhr entwickelte sich, um tägliche Ereignisse vorauszusehen.
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