Bakterien hinterlassen genetischen Fingerabdruck bei Magenkrebs

Nach einer Infektion mit Helicobacter pylori ähnelt die Genaktivität in Magenzellen der Aktivität von Krebszellen. Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist chronisch mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori infiziert. Davon entwickelt rund ein Prozent ein Magen-Adenokarzinom - eine der tödlichsten Formen von Krebs. Weil sich der Krebs normalerweise über mehrere Jahrzehnte hinweg entwickelt, lässt sich der genaue Zusammenhang mit einer Infektion nur schwer ermitteln. Jetzt hat ein Team am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin das Schädigungsmuster untersucht, das frühzeitig nach der Infektion im Erbgut der Magenzellen auftritt. Dabei haben die Forscher herausgefunden, dass sich dieser genetische Fingerabdruck von dem Muster anderer krebserregender Faktoren unterscheidet. Es ähnelt jedoch den charakteristischen Veränderungen, die später beim Magenkrebs zu beobachten sind.
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