Zwei zweite Erden

Lebensräume I: Die habitable Zone, in der flüssiges Wasser auf einer Planetenobe
Lebensräume I: Die habitable Zone, in der flüssiges Wasser auf einer Planetenoberfläche existieren kann, für verschiedene Arten von Sternen. Oben sind die inneren Planeten unseres Sonnensystems zu sehen, von denen sich Erde und Mars in der habitablen Zone befinden. Kepler-62 ist deutlich kühler als die Sonne, und Kepler-62e und -62f laufen in seiner habitablen Zone. Für Kepler-69c, dessen Entdeckung ebenfalls heute verkündet wurde, ist der Energieausstoß seines Sterns nicht genau genug bekannt; die Messgenauigkeit lässt zu, dass sich auch dieser Planet in der habitablen Zone seines Sterns befindet. Kepler-22b, der bis zu den jüngsten Entdeckungen kleinste Planet in einer habitablen Zone, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mini-Neptun. [weniger]
Astronomen entdecken im Sternbild Leier extrasolare Planeten, auf denen vermutlich lebensfreundliche Bedingungen herrschen. Die Suche nach einer zweiten Erde bestimmt die Jagd nach fremden Planeten. Die meisten dieser Himmelskörper sind zu groß oder laufen zu nah um ihre Muttersonne. Jetzt hat ein internationales Team, zu dem auch Lisa Kaltenegger vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie gehört, zwei geeignete Kandidaten entdeckt: Kepler-62e und Kepler-62f. Ihre Radien entsprechen dem 1,61-fachen und dem 1,41-fachen Erdradius, was sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Felsplaneten mit soliden Oberflächen macht. Außerdem kreisen die beiden Planeten in der habitablen Zone, in der flüssiges Wasser vorkommen kann - die Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen. Lebensräume I: Die habitable Zone, in der flüssiges Wasser auf einer Planetenoberfläche existieren kann, für verschiedene Arten von Sternen.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience