Tears don’t lie – Pheromone steuern Sozialverhalten
04. RWTH-Professor Marc Spehr publiziert gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern eine Studie zum Einfluss von Pheromonen auf das Sozialverhalten von Mäusen im Fachmagazin Nature. Pheromone spielen im Sozialverhalten vieler Tiere eine wichtige Rolle, indem sie Artgenossen Informationen über das Geschlecht, den Fortpflanzungszyklus oder den Gesundheitszustand vermitteln. In der nun vorgestellten Studie konnten die Forscher nachweisen, dass ein neu entdecktes Pheromon namens ESP22 Informationen über das Alter bei Mäusen vermittelt. Die Studie wurde von Marc Spehr, Inhaber einer Lichtenberg-Professur und Leiter des Lehrund Forschungsgebietes Chemosensorik, gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Harvard und Tokio erarbeitet. Der Duft der Jugend. Das Pheromon wird altersabhängig in den Tränendrüsen junger Mäuse gebildet.




