Geteiltes Leid ist halbes Leid

Wie Vertrauenspersonen stellvertretend medizinische Entscheidungen treffen. Wir wünschen uns alle, wichtige Entscheidungen jederzeit selbstbestimmt und im vollen Besitz der geistigen Fähigkeiten treffen zu können. Doch was tun, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, die Weichen zu stellen? Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Basel beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Art und Weise Angehörige oder potentielle Betroffene Beschlüsse stellvertretend am liebsten gefällt sähen, damit der Entscheidungsprozess möglicherweise einfacher zu schultern ist. Gegenwärtig gibt es etwa 15 Millionen Alzheimer-Patienten weltweit. Experten schätzen, dass sich ihre Zahl bis zum Jahr 2050 verdreifachen wird. Alzheimerund andere Demenzerkrankungen sind ein möglicher Grund dafür, dass Betroffene nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu fällen, die zum Beispiel ihre weitere medizinische Versorgung betreffen. Auch Komapatienten oder Patienten mit Hirnverletzungen können vielfach nicht mehr selbstbestimmt agieren.
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