Tübinger Forscher an ,,Yangtze-Projekt" beteiligt

Der Drei-Schluchten-Staudamm staut den Yangtze auf einer Länge von circa 630 Kil
Der Drei-Schluchten-Staudamm staut den Yangtze auf einer Länge von circa 630 Kilometern zu einem Reservoir. Mehr als 1,3 Millionen Menschen mussten umsiedeln. Foto: Sarah Schönbrodt-Stitt
Wissenschaftler der Universität Tübingen untersuchen in einem deutsch-chinesischen Forschungsprojekt Umweltrisiken und Bodenerosion am ,,Drei-Schluchten-Staudamm" des Flusses Yangtze. Wissenschaftler der Universität Tübingen erforschen in China die ökologischen Folgen des Bauprojekts ,,Drei-Schluchten-Staudamm" auf den Yangtze, den drittlängsten Fluss der Erde, und seine Nebenflüsse. Im deutsch-chinesischen ,,Yangtze-Projekt" untersuchen sie am Lehrstuhl für Physische Geographie und Bodenkunde im Verbund mit den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Trier und Kiel sowie der Deutschen Montantechnologie GmbH (DTM) Essen die Ursachen von Umweltrisiken, die mit dem Staudamm verbunden sind. Der ,,Drei-Schluchten-Staudamm" am Yangtze wird seit seiner Planung kontrovers diskutiert. Er beinhaltet das größte Wasserkraftwerk der Welt und soll die Schiffbarkeit des Flusses verbessern. Für die Umsetzung dieses Jahrhundertprojekts waren großräumige Umsiedlungen und Infrastruktur- sowie hydrologische Begleitmaßnahmen notwendig, die erhebliche Verschiebungen in der Landnutzung und Landbewirtschaftung auslösten. Diese verursachen nun in großem Ausmaß Bodenerosion um den Staubereich.
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