Mikro-RNAs in Pflanzen: Auch Regulatoren müssen reguliert werden

Ein Phosphatschalter sorgt für die Feinabstimmung bei der Proteinherstellung. Mikro-RNAs greifen bei Vielzellern entscheidend in die Genregulation ein. Da diese Regulatoren hochwirksam sind, müssen sie selbst sehr genau reguliert werden. Das haben Tübinger Forscher des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in einer neuen Studie festgestellt. Sie identifizierten in der Ackerschmalwand, Arabidopsis thaliana, eine bisher unbekannte Komponente, die durch das gezielte Entfernen eines Phosphatrests die Herstellung von Mikro-RNAs steuert. Das geht so schnell wie das Umlegen eines Schalters, so dass sich die Pflanze zügig an wechselnde Bedingungen anpassen kann. Entscheidend bei diesen Untersuchungen waren am Max-Planck-Institut entwickelte Verfahren, die es erlauben, induzierte Mutationen innerhalb weniger Tage durch Analyse des gesamten Pflanzengenoms aufzuspüren.
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