Kleine Tropfen wachsen anders

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Eine solche Momentaufnahme des Tröpfchenmusters nehmen die Wissenschaftler mit ihrem Versuchsaufbau sechsmal pro Sekunde auf. [weniger]
Wenn sich Feuchtigkeit auf einer Oberfläche niederschlägt, entstehen Tropfen. Zu Beginn dieses Prozesses kommt es zu einem unerwarteten Wachstumsknick Dass feine Tautröpfchen Spinnennetze, Grashalme oder gar Insekten in atemberaubende Schönheiten verwandeln können, ist unumstritten. Und bei genauem Betrachten bilden selbst die Tropfen, die beispielsweise beim Abkühlen einer Suppe die Unterseite von Frischhaltefolie oder Topfdeckeln überziehen, erstaunlich regelmäßige und ansprechende Muster. Welchen Gesetzen Entstehung und Wachstum solcher Tropfen gehorchen, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) jetzt erstmals umfassend untersucht. Ihre aufwändigen Computersimulationen und Experimente zeigen, dass vor allem der Beginn dieser Wachstumsphase anders verläuft, als bisher gedacht: Die kleinsten Tropfen wachsen im Verhältnis merklich schneller als ihre größeren Brüder. Die neuen Ergebnisse sind besonders für Bewässerungs- und Kältetechniken von Bedeutung. Um diese Abweichungen festzustellen, muss man ganz genau hinsehen.
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