Der römische Denar: Euro des Altertums

Simultanes Auftreten von Ferroelektrizität und Magnetismus in organischem Material. Forscher der Universitäten Frankfurt am Main und Augsburg entdecken neuen Mechanismus, der für künftige Elektronik-Anwendungen bedeutend sein könnte FRANKFURT. Materialien, die verschiedene Arten "ferroischer" Ordnung kombinieren, sogenannte Multiferroika, könnten ein neues Zeitalter in der Elektronik einläuten, insbesondere in der elektronischen Schaltungs-, Sensorund Speichertechnologie. Denn in Multiferroika treten Magnetismus (die Ausrichtung mikroskopischer Magnete) und Ferroelektrizität (die Ausrichtung elektrischer Dipole) simultan auf. In ihrem soeben erschienenen Beitrag "Multiferroicity in an organic charge-transfer salt that is suggestive of electric-dipole-driven magnetism" berichten nun die Arbeitsgruppen von Jens Müller und Michael Lang (Goethe-Universität Frankfurt) sowie PD Dr. Peter Lunkenheimer und Alois Loidl (Universität Augsburg) von einer überraschenden Entdeckung: Es ist ihnen gelungen, Multiferroizität erstmals in einem Ladungstransfersalz - in einem organischen (kohlenstoffbasierten) Festkörper also - nachzuweisen und damit eine neue Klasse multiferroischer Materialien zu erschlie'en. überraschend ist diese Entdeckung, weil Ladungstransfersalze an sich schon seit langem bekannt und in der Grundlagenforschung Gegenstand intensiver Untersuchungen sind. Diese Materialien weisen eine erstaunliche Fülle interessanter physikalischer Phänomene auf, so etwa Supraleitung, magnetischoder ladungsgeordnete Zustände und Metall-Isolator-übergänge.
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