Informationsaustausch in der Quantenwelt: Einzelne Atome bilden die Knoten eines symbolhaft dargestellten Quantennetzes. Zwischen den Atomen wird Quanteninformation in Form einzelner Photonen übertragen. [weniger]
Stephan Ritter, Christian Nölleke, Carolin Hahn, Andreas Reiserer, Andreas Neuzner, Manuel Uphoff, Martin Mücke, Eden Figueroa, Jörg Bochmann und Gerhard Rempe. Max-Planck-Forscher verfolgen verschiedene Ideen, um Quanteninformation zu verarbeiten. Welche am Ende in eine technische Entwicklung mündet ist noch offen, doch bei allen Ansätze lernen Physiker viel über die eigenartige Quantenwelt. Quantenbits lassen sich nun kontrolliert zwischen zwei Atomen übertragen und in den Atomen reversibel speichern Der Weg, eine völlig neue Art der Information zu übertragen, steht jetzt offen. Physiker des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching haben die elementare Form eines Quantennetzwerks realisiert, indem sie zwischen zwei in Resonatoren gefangenen Atomen Quanteninformation übertrugen. Quanteninformation besitzt grundlegend andere Eigenschaften als die klassische Information, mit der heute etwa Computer operieren und die über Telefonkabel oder Glasfasern übertragen wird. Mit ihr verbindet sich die Hoffnung, Information in manchen Anwendungen effizienter verarbeiten zu können.
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