Vesta hat zwei Gesichter

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Das Kamerasystem an Bord von Dawn hat dieses Bild von Vesta am 24. Juli aus einer Entfernung von 5200 Kilometern aufgenommen.
Film, der eine volle Umdrehung des Asteroiden zeigt (WMV-Format) - Die Bilder für den Film wurden am 24. Juli 2011 aus einer Entfernung von 5200 Kilometern aufgenommen. Bei Verwenden des Films verweisen Sie bitte auf: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA 1. August 2011 Vesta scheint zweigeteilt: Die ersten detailreichen Aufnahmen der Oberfläche zeigen auf der Nordhalbkugel des Asteroiden viele Krater, im Süden dagegen deutlich weniger. Die Bilder wurden vom Kamerasystem an Bord der Raumsonde Dawn aufgenommen, das Wissenschaftler unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entwickelt und gebaut hatten. Dawn war am 16. Juli in eine Umlaufbahn um Vesta eingeschwenkt und ist somit die erste Mission, die einen Körper des Asteroidengürtels über einen längeren Zeitraum erforscht. Bild vergrößern - © © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA - Aus wissenschaftlicher Sicht ist Vesta ein kosmischer Glücksfall. Denn der Kleinplanet mit einem Durchmesser von etwa 530 Kilometern, der jenseits der Umlaufbahn des Mars im Asteroidengürtel etwa 184 Millionen Kilometer von der Erde entfernt um die Sonne kreist, gilt als eines der wenigen Überbleibsel aus der Geburtsstunde des Sonnensystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahren. Während sich die ersten Materieklumpen nach und nach zu größeren Planeten zusammenballten oder als Folge heftiger Zusammenstöße wieder zerbrachen, blieb Vesta in einer frühen Entwicklungsphase stecken.
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