Deutliche Unterschiede: Eine Befragung von Menschen der Altersgruppe 50+ zeigt, dass die Impfbereitschaft in osteuropäischen und baltischen Ländern deutlich geringer ist als in den übrigen eurpäischen Staaten und Israel.
Deutliche Unterschiede: Eine Befragung von Menschen der Altersgruppe 50+ zeigt, dass die Impfbereitschaft in osteuropäischen und baltischen Ländern deutlich geringer ist als in den übrigen eurpäischen Staaten und Israel. SHARE-ERIC - Studie zeigt bei älteren Menschen in verschiedenen europäischen Ländern und Israel deutliche Unterschiede in der Impfbereitschaft gegen Corona Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik hat untersucht, welche demografischen, sozioökonomischen und gesundheitlichen Faktoren bei der Entscheidung, sich gegen Corona impfen zu lassen, eine Rolle spielen. Dazu nutzten sie den Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) , der in 27 europäischen Ländern und Israel Daten über die Impfbereitschaft in der Risikogruppe 50+ erhoben hat. Auffällig war, dass in Osteuropa die Impfunsicherheit und -verweigerung stärker ausgeprägt ist als in den anderen Regionen. Menschen mit geringerem Einkommen oder niedrigerem Ausbildungsniveau lassen sich seltener impfen. Zudem korrelieren die körperliche Gesundheit und die direkte Betroffenheit von Covid-19 im persönlichen Umfeld mit der Impfbereitschaft. Die Untersuchung zur Impfbereitschaft älterer Menschen basiert auf einer Befragung von rund 47 000 Personen in 27 europäischen Ländern und Israel.
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