Neuvernetzung nach Schlaganfall

Erstautorin der aktuellen Publikation ist die Biochemikerin  Yuanyuan Ji. Foto:
Erstautorin der aktuellen Publikation ist die Biochemikerin Yuanyuan Ji. Foto: Michael Szabó/UKJ
Erstautorin der aktuellen Publikation ist die Biochemikerin Yuanyuan Ji. Foto: Michael Szabó/UKJ - Schlaganfälle sind eine Haupttodesursache und auch die Hauptursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Etwa 40% der Überlebenden leiden drei Monate danach noch immer an schweren bis mittelschweren Beeinträchtigungen, weil die Nervenzellen und die Netzwerkverbindungen in der vom Infarkt betroffenen Hirnregion unwiederbringlich verloren sind. Je nach Schwere des Infarkts setzen jedoch Reparaturmechanismen ein, die Gehirnfunktionen in Teilen oder sogar vollständig wiederherstellen können. Dies erfordert allerdings weitreichende Umgestaltungen neuronaler Netzwerke, die bisher nicht gut verstanden sind. Am Universitätsklinikum Jena erforschen die Arbeitsgruppen um Britta Qualmann und Michael Kessels seit langem, wie die Entwicklung und Vernetzung von Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn abläuft. Mit ihren Ergebnissen konnten die Teams am Institut für Biochemie I zum Verständnis der zellbiologischen Gestaltbildungsprozesse in der frühen neuronalen Entwicklung beitragen.
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