Eine Amsel auf dem Display eines Tablets. Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Informatiker entwickeln Algorithmus zur fein-granularen Objekterkennung Objekte, die sich nur in wenigen Details unterscheiden, erkennen und bestimmen zu können - das ist eine große Herausforderung für die Künstliche Intelligenz (KI). Denn Computersysteme mit dieser Fähigkeit unterstützen den Menschen in vielen Bereichen erheblich. Beispielsweise können sie Biologen die Arbeit erleichtern, indem sie verschiedene Arten einer Klasse in der Tierund Pflanzenwelt - etwa bei Insekten oder Blumen - automatisch identifizieren. Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben Informatiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den vergangenen vier Jahren zu diesem Zweck einen solchen Algorithmus zur sogenannten fein-granularen Objekterkennung entwickelt - ihr Ergebnis legten sie jetzt vor. Als Trainingsplattform wählten sie dafür ebenfalls ein Anwendungsgebiet aus der Natur, nämlich einen internationalen Datensatz mit 200 nordamerikanischen Vogelarten. Maschine lernt selbst. Grundsätzlich benötigen wir für diese Grundlagenforschung einfach eine hohe Anzahl an geeigneten Fotos, um den Algorithmus zu trainieren - denn er lernt selbst ", erklärt Joachim Denzler von der Universität Jena die Wahl der Vogeldatenbank.
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