
Neue Möglichkeiten für eine neue Generation von Solarzellen
,,Perowskite sind eine ganz besondere Materialklasse", erklärt Michael Saliba, Leiter des Instituts für Photovoltaik (ipv) der Universität Stuttgart. ,,Sie gelten gegenwärtig als eines der spannendsten Gebiete in der Halbleiterforschung." Perowskite sind hocheffizient, leichtgewichtig und kostengünstig herstellbar. Damit eröffnen Perowskite nicht nur neue Möglichkeiten für eine neue Generation von Solarzellen. Auch für die Medizintechnik, Beleuchtungssysteme oder als Energiequelle für Satelliten bieten sie großes Potenzial. Kein Wunder, dass sie nicht nur im Fokus der internationalen Photovoltaik-Forschung stehen. Auch die Wirtschaft zeigt ein wachsendes Interesse an den neuen Technologien, die durch Perowskite eröffnet werden.Welche Fortschritte und Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung hochwirksamer Solarzellen, die auf Perowskiten basieren? Wie kann man neuartige PV-Technologien von der Grundlagenforschung in die industrielle Entwicklung und die praktische Anwendung bringen? über diese und weitere Fragen tauschten sich auf Einladung der Universität Stuttgart und der Fachzeitschrift ,Nature’ internationale Wissenschaftler*innen sowie Forscher*innen aus der Industrie und Ingenieur*innen aus. Zu den prominenten Gästen gehörten unter anderem Prof. Michael Grätzel aus der Schweiz, Prof. Maria Antonietta Loi aus den Niederlanden, Prof. Nam-Gyu Park aus Südkorea und Tsutomu Miyasaka aus Japan. Ihr gemeinsames Ziel: interdisziplinäre Verbindungen knüpfen und die Zukunft der Solarenergie mitgestalten.
Michael Saliba im Interview über Perowskite in der Materialforschung Auf der Agenda standen unter anderem Erkenntnisse der Grundlagenforschung zu Materialien und Bauelementen, Produktionstechnik, industrielle Normen sowie Lösungen für die nachhaltige Einbindung von Perowskit-Solarzellen in realen Umgebungen.
Wir haben Impressionen von dieser spannenden Tagung für Sie festgehalten.
Prof. Michael Saliba, Universität Stuttgart, Institut für Photovoltaik, E-Mail
Dr. Claudiu Mortan, Universität Stuttgart, Institut für Photovoltaik, E-Mail


