Arche Noah für Stammzellen

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Modell vom Super-Sox (blau)/Oct4 (gelb) Dimer an einem regulatorischen Bereich d
Modell vom Super-Sox (blau)/Oct4 (gelb) Dimer an einem regulatorischen Bereich des Oct4-Gens in der DNA (grau). © MPI f. molekulare Biomedizin
Künstlicher Transkriptionsfaktor reprogrammiert Zellen unterschiedlicher Tierarten mit hoher Effizienz. Modell vom Super-Sox ( blau )/Oct4 ( gelb ) Dimer an einem regulatorischen Bereich des Oct4-Gens in der DNA (grau). MPI f. molekulare Biomedizin - Nach der Entdeckung der Reprogrammierung von Körperzellen mithilfe von Transkriptionsfaktoren im Jahr 2006 konnten bislang nur für wenige Tierarten induzierte pluripotente Stammzelllinien (iPS) produziert werden. Darüber hinaus sind die erzeugten iPS-Zellen von sehr unterschiedlicher Qualität und haben unterschiedliches Entwicklungspotenzial, was ihre Verwendung für regenerative Therapien einschränkt. Eine Erklärung war, dass Oct4 wichtige DNA-Markierungen und die Expression von Genen verändert. Einem internationalen Wissenschaftlerteam um Hans Schöler und Sergiy Velychko vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster ist es nun gelungen, einen Reprogrammierungsfaktor - Super-Sox - zu konstruieren, der den Reprogrammierungsfaktor Oct4 ,,an die kurze Leine nimmt". Super-Sox hat zudem die Schlüsselrolle des Sox2/Oct4-Dimers für das Entwicklungspotenzial pluripotenter Stammzellen aufgedeckt.
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