Thomas Döring von der Agrarökologie und vom Organischen Landbau der Universität Bonn. (c) Foto: Marcus Wilms
Thomas Döring von der Agrarökologie und vom Organischen Landbau der Universität Bonn. (c) Foto: Marcus Wilms Forscher der Unis Kassel und Bonn zeigen, dass sich nach Hitzeund Trockenstress Bodenkeime ausbreiten Der Klimawandel beeinträchtigt die Gesundheit landwirtschaftlich genutzter Böden. Durch eine Zunahme der Hitze und Trockenheit hat der krankheitserregende Pilz Pythium ultimum leichtes Spiel. Wie ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universitäten Kassel und Bonn zeigt, sorgt der Pilz nach einem trocken-heißen Stressereignis bei Erbsen fast zum Totalausfall der Ernte. Eine kurzfristige Bodenerholung scheint nur ausnahmsweise zu gelingen. Die Studie ist nun im Fachjournal ,,Applied Soil Ecology" erschienen. Bei Pythium ultimum handelt es sich um einen aggressiven Pilz, der über den Boden übertragen wird und die Wurzeln im Jugendstadium von wichtigen landwirtschaftlichen Kulturen wie Rüben, Erbsen aber auch Mais, Sojabohnen und Kartoffeln befällt.
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