Foto: Illustration: pixabay/Fuchs Der Asteroid mit einem Durchmesser von rund 14 Kilometern schlug in einem Winkel von etwa 60 Grad über dem Horizont aus Richtung Nordosten auf der Erde ein.
Foto: Illustration: pixabay/Fuchs Der Asteroid mit einem Durchmesser von rund 14 Kilometern schlug in einem Winkel von etwa 60 Grad über dem Horizont aus Richtung Nordosten auf der Erde ein. Was führte dazu, dass ein Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren nahe der heutigen Hafenstadt Chicxulub in Mexiko ungefähr 75 Prozent des damaligen Lebens auf der Erde auslöschte? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Ulrich Riller aus dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität Hamburg hat diese Frage mithilfe von Bohrkernen und Computersimulationen untersucht. In der Fachzeitschrift Nature Communications berichten die Forschenden über ihre Ergebnisse. So belegen Computersimulationen und Hinweise auf die Flugbahn, die in den Gesteinsschichten unter dem Krater zu finden sind, dass der Asteroid mit einem Durchmesser von etwa 14 Kilometern in einem Winkel von etwa 60 Grad über dem Horizont aus Richtung Nordosten auf der Erde einschlug. -Dieser -tödliche Winkel- verursachte die größtmögliche Einschlagsenergie und führte zu einer maximalen Freisetzung von klimaverändernden Gasen aus der Erdkruste, die in die obere Atmosphäre geschleudert wurden und die Sonne für mehrere Jahre verdunkelten-, sagt Ulrich Riller, auf dessen geologischen Erkenntnissen die geophysikalischen Simulationen der aktuellen Studie basieren. Schwefelverbindungen waren dabei besonders gefährlich, da sie giftige Gase und Aerosole bildeten. Diese winzigen Partikel blockierten die Sonneneinstrahlung sowie die Photosynthese der Pflanzen.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.