Zeitzeugen im Geschichtsunterricht - Spaß oder Nutzen?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen untersuchten Effekte von 'Oral History' in der Schule. Die Arbeit mit Zeitzeugen im Geschichtsunterricht ist in den Bildungsplänen aller Bundesländer fest verankert. Zeitzeugen können authentisch über Ereignisse aus ihrem Leben berichten, die die Schülerinnen und Schüler mehr berühren als bloße Texte im Schulbuch. Zudem erhofft man sich, dass sie durch eigenständige Arbeit mit Zeitzeugen lernen, wie Historiker zu arbeiten und beispielsweise Quellen kritisch zu hinterfragen. Doch es gibt auch Kritik an dieser Methode. Zum einen ist Erinnerung ein rekonstruktiver Prozess, der durch viele Faktoren beeinflusst wird. So können individuelle Erinnerungen durch das soziale Umfeld und nachträgliche Informationen verzerrt und verklärt werden.
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