Die Neurowissenschaftler haben die Reaktion des Gehirns auf Beeinträchtigung mithilfe der sogenannten transkraniellen Magnetstimulation untersucht. Das Verfahren hemmt oder erregt einzelne Hirnbereiche gezielt mit Hilfe von Magnetfeldern. Dadurch kann die Aktivität einzelner Hirnregion für kurze Zeit gestört werden. [weniger]
Das Gehirn kann nur den Ausfall komplexer Verarbeitungsprozesse der Sprachverarbeitung kompensieren. Nach einem Schlaganfall treten bei den Betroffenen häufig Sprachprobleme auf, wenn wichtige Areale ihres Sprachnetzwerkes im Gehirn verletzt wurden. In manchen Fällen können bestimmte sprachliche Fähigkeiten wiedererlangt werden, in anderen bleiben sie jedoch für immer verloren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig haben nun eine mögliche Erklärung gefunden: Die Verletzung einiger Hirnbereiche kann gut kompensiert werden, die anderer Regionen hingegen nicht. Diese Erkenntnisse könnten nicht nur für die Therapie eines Schlaganfalls relevant sein, sondern bestätigen auch den hierarchischen Aufbau der Sprache. Die Neurowissenschaftler haben die Reaktion des Gehirns auf Beeinträchtigung mithilfe der sogenannten transkraniellen Magnetstimulation untersucht. Das Verfahren hemmt oder erregt einzelne Hirnbereiche gezielt mit Hilfe von Magnetfeldern.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.