Tuberkulose-Forschung kommt in Fahrt

Ein Freßzelle verspeißt ein Tuberkel: Obwohl hier eine Fresszelle (in grün) sich
Ein Freßzelle verspeißt ein Tuberkel: Obwohl hier eine Fresszelle (in grün) sich an Tuberkuloseerregern (gelb-rot) gütlich tut, bedeutet dies nicht, dass die Keime ein für alle Mal vernichtet sind. Denn Mycobacterium tuberculosis ist hoch ansteckend: Weltweit hat der Tuberkuloseerreger zwei Milliarden Menschen infiziert. Doch nur ein Zehntel der unfreiwilligen Wirte erkrankt - bei den anderen residiert der Keim teilweise über Jahre, ohne je Beschwerden zu verursachen. Wird das Immunsystem jedoch geschwächt, kann aus der latenten sehr plötzlich eine aktive, oft tödliche Infektion werden. [weniger]
Wissenschaftler fordern eine globale Strategie für die Entwicklung neuer Tuberkulose-Impfstoffe. Über 80 Jahre lang herrschte in der Tuberkulose-Forschung weitestgehend Flaute. Deshalb ist auch der letzte wissenschaftliche Durchbruch aus dem Jahr 1921 noch heute die zentrale Säule der Tuberkulose-Prävention: der Impfstoff Bacille Calmette-Guérin (BCG). Eine Impfung mit BCG schützt Kinder in den meisten Fällen vor den schlimmsten Formen der Krankheit, nicht dagegen gegen die häufigste Form, die Lungentuberkulose bei Erwachsenen und Kindern. Der Impfstoff hat daher nicht dazu beigetragen, die Tuberkulose-Zahlen zu verringern. Erst seit Beginn des neuen Jahrtausends kann die Forschung wieder bedeutsame Forstschritte bei der Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente vermelden. Ein Freßzelle verspeißt ein Tuberkel: Obwohl hier eine Fresszelle (in grün) sich an Tuberkuloseerregern (gelb-rot) gütlich tut, bedeutet dies nicht, dass die Keime ein für alle Mal vernichtet sind.
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