Bäume im Wald stehen überall auf der Welt im Konkurrenzkampf - das gilt auch für den hier abgebildeten gemäßigten Regenwald mit Südbuchen im Mount Aspiring Nationalpark in Neuseeland. Um sich in diesem Wettbewerb durchzusetzen, muss ein einzelner Baum eine geeignete Kombination von Merkmalen aufweisen und sich von seinen Nachbarn möglichst deutlich unterscheiden. [weniger]
Charakteristische Pflanzenmerkmale bestimmen, welche Bäume sich im Konkurrenzkampf um Ressourcen an einem Standort durchsetzen. Bäume im Wald haben es nicht leicht: Sie müssen sich im Kampf um Ressourcen beweisen, um nicht von anderen Bäumen verdrängt zu werden. Letztendlich dominieren diejenigen Bäume die für den jeweiligen Standort die besten Voraussetzungen mitbringen. Ein internationales Team, an dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena beteiligt waren, hat nun herausgefunden, wie drei charakteristische Merkmale - die Holzdichte, die Höhe, bis zu der ein Baum maximal wächst, und die spezifische Blattfläche - entscheiden, welche Bäume sich im Konkurrenzkampf zwischen benachbarten Individuen durchsetzen. Diese Zusammenhänge gelten überraschenderweise weltweit. Zudem stellte sich in der Studie heraus, dass der Wettbewerb zwischen Bäumen der gleichen Arten offenbar immer größer ist als zwischen Exemplaren unterschiedlicher Arten Bäume im Wald stehen überall auf der Welt im Konkurrenzkampf - das gilt auch für den hier abgebildeten gemässigten Regenwald mit Südbuchen im Mount Aspiring Nationalpark in Neuseeland. Um sich in diesem Wettbewerb durchzusetzen, muss ein einzelner Baum eine geeignete Kombination von Merkmalen aufweisen und sich von seinen Nachbarn möglichst deutlich unterscheiden.
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