Aus einigen der Vertiefungen strömen Fontänen aus Staub ins All. Das wissenschaftliche Kamerasystem OSIRIS hat diese Aufnahme im Oktober 2014 aus einer Entfernung von sieben Kilometern eingefangen. [weniger]
Forscher vermuten unter der Oberfläche von 67P/Churyumov-Gerasimenko große Hohlräume. Unter der Oberfläche des Rosetta-Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko erstrecken sich bis zu einige hundert Meter große Hohlräume, die nach und nach einstürzen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler unter Leitung des Göttinger Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung, die Aufnahmen der Kometenoberfläche ausgewertet haben. Darin finden sich sonderbare, schachtartige Vertiefungen, die gewöhnlichen Kratern völlig unähnlich sind und aus denen Staub und Gas ins All entweichen. Offenbar entstehen diese Strukturen, wenn Hohlräume unter der Oberfläche des Kometen einsacken. Aus einigen der Vertiefungen strömen Fontänen aus Staub ins All. Das wissenschaftliche Kamerasystem OSIRIS hat diese Aufnahme im Oktober 2014 aus einer Entfernung von sieben Kilometern eingefangen.
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