Parkinson-Gen: Nervenwachstumsfaktor stoppt Zerfall von Mitochondrien

Das Gen PINK1 spielt eine Rolle bei der Parkinson-Krankheit. Wird das Gen in der
Das Gen PINK1 spielt eine Rolle bei der Parkinson-Krankheit. Wird das Gen in der Fliege ausgeschaltet, so werden die Mitochondrien (grün) geschädigt, worauf die Muskelfasern (rot) der Tiere zerfallen. Eine Aktivierung des Ret-Rezeptors, der beim Menschen den Wachstumsfaktor GNDF bindet, wirkt diesem Zerfall entgegen. [weniger]
Neuer Zusammenhang bei den Vorgängen eines Parkinson-relevanten Gendefekts entdeckt. Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit sterben Nervenzellen zu Tausenden im Gehirn. Körpereigene Nervenwachstumsfaktoren wie GDNF fördern das Überleben der Nervenzellen, doch klinische Tests mit GDNF liefern keine eindeutigen Verbesserungen. Nun konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München mit ihren Kollegen zeigen, dass GDNF und sein Rezeptor Ret auch den Erhalt von Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zelle, fördert. Durch die Aktivierung des Ret-Rezeptors kann der durch ein Parkinson-relevantes Gen verursachte Mitochondrienabbau in Fliegen und menschlichen Zellkulturen verhindert werden. Ein wichtiger Zusammenhang, der vielleicht zu verfeinerten GDNF-Therapien in der Zukunft führen kann. Das Gen PINK1 spielt eine Rolle bei der Parkinson-Krankheit.
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