Das Bein des frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle wurde sowohl für genetische Analysen als auch zur Kohlenstoffdatierung herangezogen. [weniger]
Diese Forschungsmeldung fand ein großes Medien-Echo: Menschen und Neandertaler kuschelten zusammen in ihren Höhlen! Doch für Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, ist das keineswegs das Wichtigste an seiner Entdeckung. Knochenfunde in der Tianyuan-Höhle in der Region Zhoukoudian nahe Peking deuten darauf hin, dass sich Menschen bereits vor 40 000 Jahren größtenteils von Fischen ernährt haben. DNA-Analyse enthüllt Verwandtschaft zwischen heute lebenden Asiaten und amerikanischen Ureinwohnern mit frühen modernen Menschen aus Peking Ein internationales Forscherteam um Svante Pääbo und Qiaomei Fu vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat das Erbgut eines frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle bei Peking entschlüsselt. Die Analyse von DNA aus dem Zellkern und den Mitochondrien dieses Menschen zeigt, dass er eine gemeinsame Herkunft mit den Vorfahren heute lebender Asiaten und amerikanischer Ureinwohner teilt. Ein weiteres Ergebnis: Das Erbgut dieses frühen modernen Menschen enthält keinen größeren Anteil an Neandertaleroder Denisova-DNA als das von heute in der Region lebenden Menschen. Das Bein des frühen modernen Menschen aus der Tianyuan-Höhle wurde sowohl für genetische Analysen als auch zur Kohlenstoffdatierung herangezogen. MPI für evolutionäre Anthropologie Überreste von Menschen, deren anatomische Eigenschaften denen heute Lebender ähneln, erscheinen erstmals vor etwa 40.000 bis 50. Jahren in Asien und Europa.
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