Forschungsobjekt: Schlangenhaut. Marie-Christin Klein, Doktorandin an der Kieler Universität erforscht, wie sich Schlangenhaut gegen Reibung schützt.
Copyright: CAU, Foto: Claudia Eulitz
Biologie könnte verschleißminimierte Systeme in der Technik inspirieren. Schlangen sind hochspezialisierte "beinlose" Tiere, die vor 150 Millionen Jahren entstanden sind. Ohne Extremitäten ist ihr Körper allerdings ständigen Reibungskräften ausgesetzt. Die Doktorandin Marie-Christin Klein und Professor Stanislav Gorb von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) fanden jetzt heraus, wie Schlangenhaut auf die beinlose Fortbewegung spezialisiert ist: unabhängig vom Lebensraum ist sie außen steif und hart, nach innen wird sie weicher und flexibler. Ihre aktuellen Ergebnisse haben Klein und Gorb in der heutigen Ausgabe (Mittwoch, 15. August) der Fachzeitschrift "Journal of the Royal Society Interface” veröffentlicht. Schlangen bewohnen alle großen ökosysteme außerhalb der Polarregionen. Sie schaffen es, auf Bäume zu klettern oder sich unter die Erdoberfläche zu graben.
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