Ein Schaltplan vom Mäusegehirn

Mit der
Mit der "Block-face"-Elektronenmikroskopie lassen sich große Gewebestücke untersuchen - hier das Corpus collosum, das die beiden Hälften des Großhirns miteinander verbindet. Aus vielen Einzelaufnahmen werden dann die Axone der Nervenzellen dreidimensional rekonstruiert. [weniger]
Max-Planck-Wissenschaftler wollen das Gehirn einer Maus als Ganzes im Elektronenmikroskop analysieren. Was geschieht im Gehirn, wenn wir sehen, hören, denken, uns erinnern? Damit Neurowissenschaftler diese Fragen beantworten können, benötigen sie Informationen darüber, wie die Millionen von Nervenzellen des Gehirns miteinander verknüpft sind. Einem Gesamtschaltplan des Gehirns der Maus, einem wichtigen Modellorganismus der Neurowissenschaften, sind Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg nun einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Die Forschergruppe um Winfried Denk hat eine Methode entwickelt, mit der sie das gesamte Gehirn einer Maus für ein spezielles Mikroskopieverfahren präparieren können. Damit lässt sich das Gewebe mit so hoher Auflösung untersuchen, dass die feinen Ausläufer fast jeder einzelnen Nervenzelle sichtbar werden. Mit der "Block-face"-Elektronenmikroskopie lassen sich große Gewebestücke untersuchen - hier das Corpus collosum, das die beiden Hälften des Großhirns miteinander verbindet. Aus vielen Einzelaufnahmen werden dann die Axone der Nervenzellen dreidimensional rekonstruiert.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience