Wenn Sensornetze autark Gefahren erkennen
Bundesforschungsministerium fördert Informatik-Projekt an der Freien Universität Berlin mit 1,3 Millionen Euro. Das Bundesbildungsministerium fördert ein Projekt an der Freien Universität Berlin zur Erforschung drahtloser Sensornetze mit autarker Überwachungsfunktionen mit 1,3 Millionen Euro. Ziel der Wissenschaftler des Instituts für Informatik ist es, Systeme zu entwickeln, in denen Sensorknoten im Verbund gefährliche Ereignisse ohne menschliches Zutun als solche einstufen. Dazu gehören beispielsweise gefährliche Entwicklungen an Bauwerken wie Brücken, besorgniserregende Veränderungen in Waldbrand- und Erdbebengebieten oder Einbrüche in geschützte Areale. Das Projekt mit dem Titel ,,Validierung des Innovationpotenzials verteilter Ereigniserkennung in drahtlosen Sensornetzen" (VIVE) läuft bis Anfang 2015. Projektleiter ist der Informatiker Jochen Schiller von der Freien Universität Berlin. Es besteht großer Bedarf an der Überwachung der Umwelt und sicherheitsrelevanter Areale.


