Abb. 1: Altersabhängiger Kohlendioxid-Ausstoß, den ein US-Amerikaner durchschnittlich pro Jahr verursacht (in metrischen Tonnen).“
Alterung könnte Klimawandel beeinflussen. Die CO2-Emissionen pro US-Amerikaner nehmen bis etwa Mitte 60 mit dem Alter zu, danach wieder ab. Dies ergaben neue demografische Analysen. Für die USA bedeutet das: In den nächsten vier Jahrzehnten erhöht die Alterung der Bevölkerung den CO2-Ausstoß zwar insgesamt leicht. Doch langfristig könnte die steigende Lebenserwartung die Emissionen drücken. Der Demograf Emilio Zagheni hat erstmals eine Kurve berechnet, die den durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Abhängigkeit vom Alter beschreibt (siehe Abb. Die Kurve des Wissenschaftlers, der am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock forscht, gilt für Bewohner der USA, da deren Daten leicht zugänglich waren.
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