Schüler debattieren und erarbeiten Resolutionen
Von Freitag, 11. Juni, bis Sonntag, 13. Juni, veranstaltet die Stabsstelle Hochschulkommunikation der Universität Tübingen das "Jugendparlament Bioethik". Rund 60 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus ganz Baden-Württemberg diskutieren in der Alten Anatomie über brisante Themen aus den Lebenswissenschaften, etwa die Verwendung von Stammzellen oder die Möglichkeiten von Gentests. In vier Gruppen erarbeiten die Schüler jeweils einen Resolutionsvorschlag, über den sie in der abschließenden Plenumssitzung abstimmen. Zwei gewählte Delegierte bringen die Tübinger Resolutionen schließlich Ende des Jahres in ein "Young European Science Parliament" in Brüssel ein. Das Jugendparlament bringt 16- bis 20-Jährige mit Interesse an den Lebenswissenschaften und an gesellschaftspolitischen Themen zusammen. Ähnlich wie in parlamentarischen Entscheidungsprozessen ist neben der Gruppenarbeit auch die Anhörung von Experten Teil des Programms. Dafür konnten unter anderen der Jugend- und Kinderpsychiater Prof. Gunther Klosinski und der Medizinethiker Prof. Urban Wiesing gewonnen werden.




