Horst Hoheisel (r.) und Andreas Knitz beginnen mit der Realisierung des Eduard Rosenthal-Denkmals. Foto: Angelika Bohn
Botho-Graef-Kunstpreisträger Horst Hoheisel und Andreas Knitz beginnen mit der Umsetzung ihres dezentralen Denkmals. Mit der ersten Erkundungsbohrung haben die Botho-Graef-Kunstpreisträger der Stadt Jena am 28. Oktober mit der Realisierung ihres Denkmals für Eduard Rosenthal (1853-1926) begonnen. Für Horst Hoheisel und Andreas Knitz setzten Experten eine Bohrung von 20 Zentimeter Durchmesser in den Sandstein neben dem Eingang zur ehemaligen Lesehalle im Volkshaus Jena. Danach bargen die Künstler den Bohrkern und versorgten die Öffnung mit einer provisorischen Hülse. Das Denkmal der Preisträger für den Rechtswissenschaftler und ehemaligen Rektor der Jenaer Universität Eduard Rosenthal wird aus fünf solchen Erkundungsbohrungen in Gebäude seines Wirkens und seiner Nachwirkung bestehen. Es soll im kommenden Jahr zum Jubiläum ,,100 Jahre Thüringer Verfassung" fertiggestellt werden. Eduard Rosenthal gilt als Vater der Thüringer Landesverfassung von 1920 und war zwei Mal Rektor der Alma Mater Jenensis.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.