Die Gegenstände im offenen Raum sind genauso angeordnet wie in den Korridoren. Allerdings müssen die Probanden die Korridore erst durchlaufen, um alle Gegenstände zu sehen. [weniger]
Das menschliche Ortsgedächtnis besteht aus vielen Einzelkarten. Im Alltag brauchen wir ein Ortsgedächtnis. Morgendlicher Kaffee? Dafür gehen wir zielsicher in die Küche und wissen genau, wo Kaffeemaschine und Tasse zu finden sind. Um das zu leisten, benötigen wir ein mentales Abbild unserer Wohnung und der Dinge darin. Hätten wir dieses Gedächtnis nicht, müssten wir jedes Mal die gesamte Wohnung von Neuem durchsuchen. Wie dieses Ortsgedächtnis genau funktioniert, ist bislang nicht klar. Nutzen wir eine große mentale Karte für alle Objekte in unserer Wohnung oder haben wir vielmehr verschiedene kleine Karten - für jeden Raum eine? Die Kognitionswissenschaftler Tobias Meilinger und Marianne Strickrodt vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen sind dieser Frage in einer Studie nachgegangen.
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