Newton auf den Kopf gestellt

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Überraschende Oszillationsbewegung eines Quantenteilchens durch ein eindimension
Überraschende Oszillationsbewegung eines Quantenteilchens durch ein eindimensionales Gas. (Bild: Florian Meinert / Univ. Innsbruck)
In der Quantenwelt bewegen sich Objekte nicht immer so, wie wir es im Alltag gewohnt sind. Ein internationales Team von Physikerinnen und Physikern der Universitäten Innsbruck, Paris-Sud und Harvard sowie der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein Quantenteilchen beobachtet, das sich nicht gleichmäßig durch ein eindimensionales Gas bewegt, sondern in einer Oszillationsbewegung. Ein vom Baum fallender Apfel soll Isaac Newton zu jener Theorie inspiriert haben, die die Bewegung eines Objekts beschreibt. Die Newtonschen Gesetze besagen, dass ein sich bewegendes Objekt sich so lange gerade weiterbewegt, bis eine äußere Kraft seine Bahn verändert. Die Bedeutung dieser Bewegungsgesetze ist allgegenwärtig und reicht vom Fallschirmspringer im Schwerefeld der Erde über das Gefühl der Trägheit in einem beschleunigenden Flugzeug bis zu den Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne. In der Quantenwelt hingegen stößt dieses Alltagsverständnis von Bewegung an Grenzen und manchmal scheitert es sogar. In der aktuellen Ausgabe von 'Science' beschreibt ein internationales Team von Physikerinnen und Physikern aus Innsbruck, München, Paris und Cambridge (USA) ein Quantenteilchen, das ein völlig unerwartetes Verhalten zeigt.
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