Wollen mit gezüchteten Herzmuskelzellen Herzschäden reparieren: Dr. Robert Zweigerdt (links) und Ulrich Martin Copyright: Karin Kaiser / MHH
Wollen mit gezüchteten Herzmuskelzellen Herzschäden reparieren: Dr. Robert Zweigerdt ( links ) und Ulrich Martin Copyright: Karin Kaiser / MHH - EU fördert Forschungsprojekt zur zellbasierten Herzreparatur mit 6,1 Millionen Euro Stand: 02. Chronische Herzschwäche - in der Medizin auch Herzinsuffizienz genannt - ist der häufigste Grund für Klinikeinweisungen und eine der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Allein in Deutschland leiden vier Millionen Menschen unter dieser Erkrankung. Oft geht ein Herzinfarkt voraus, wodurch der Herzmuskel nicht mehr mit Blut und damit Sauerstoff versorgt und das Organ unwiderruflich geschädigt wird. Ein internationales Forschungsteam um Dr. Robert Zweigerdt, Zellbiologe an den Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und LEBAO-Leiter Ulrich Martin, wollen nun eine neue Therapie entwickeln, bei der schadhafte Gewebebereiche mit Hilfe von kleinen Zellverbänden aus biotechnologisch hergestellten Herzmuskelzellen repariert werden können. Die Europäische Union fördert das Projekt HEAL, an dem zehn Partner aus ganz Europa und Israel beteiligt sind mit mehr als sechs Millionen Euro, davon erhält die MHH als koordinierende Institution 1,4 Millionen Euro. Herzmuskelzellen ans Ziel bringen Bei vielen Herzerkrankungen werden Blutgefäße geschädigt.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.