Mehr Sicherheit für Medikamente

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Professor Lachmann mit einer Flasche Natriumchlorid-Infusionslösung. Professor L
Professor Lachmann mit einer Flasche Natriumchlorid-Infusionslösung. Professor Lachmann will die Sicherheit von Medikamenten, die durch eine Injektion parenteral verabreicht werden, revolutionieren Copyright: Karin Kaiser/MHH
Professor Lachmann mit einer Flasche Natriumchlorid-Infusionslösung. Professor Lachmann will die Sicherheit von Medikamenten, die durch eine Injektion parenteral verabreicht werden, revolutionieren Copyright: Karin Kaiser/MHH - MHH-Professor erhält ,,ERC Proof of Concept Grant", um die Sicherheit von Arzneimittel zu revolutionieren / Neuartige Immunzellen sollen Millionen Menschen zu Gute kommen Stand: 07. Arzneimittel, die gespritzt werden, müssen im Rahmen ihrer Herstellung und Freigabe kontinuierlich auf Verunreinigungen getestet werden, da diese Fieber oder sogar eine Blutvergiftung verursachen können. Bisher geschieht dies meist mit Tierversuchen, Tierprodukten oder mit dem sogenannten Monozyten-Aktivierungstest (MAT). Doch den Einsatz von Tierversuchen und -produkten gilt es zu vermeiden - auch, weil sie die menschliche Physiologie zum Teil nicht ausreichend widerspiegeln und weil die europäischen Behörden sie ab 2026 nicht mehr akzeptieren. Der auf gespendeten Blutzellen basierende MAT spiegelt die menschliche Physiologie zwar besser wider, wird jedoch von der Industrie nicht ausreichend akzeptiert, weil Blutspenden knapp sind und die Blutzellen stark variieren. Bisher gibt es als einzige Alternative nur künstliche, aus Krebsgewebe gewonnenen Zellen, mit denen jedoch nicht alle Verunreinigung detektiert werden können.
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