Lehrer lernen, schwere Gewalttaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern

Amok-Alarm an Schulen in Marzahn und Kreuzberg, in Bayern droht ein 17-Jähriger, seine Schule in die Luft zu sprengen: Schwere, zielgerichtete Gewalt ist mittlerweile ein Thema, mit dem sich jede Schule auseinandersetzen muss. Wissenschaftler der Freien Universität Berlin wollen mit einem Forschungsprojekt dazu beitragen, Fälle von schwerer Schulgewalt schon im Vorfeld zu erkennen und zu verhindern. Für das Projekt suchen die Wissenschaftler noch Berliner und Brandenburger Schulen, die am Projekt teilnehmen und dabei lernen, wie sie mit Gewaltankündigungen umgehen. Ziel des Forschungsvorhabens mit dem Namen 'NETWASS' (Networks against School Shootings) ist es, Anleitungen und Richtlinien für Lehrer und Erzieher zu entwickeln, um Warnsignale erkennen und Gefahren im Vorfeld abwenden zu können. An dem Projekt, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird und mit dem kommenden Schuljahr startet, sollen jeweils 40 Schulen in den Ländern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg teilnehmen. Beteiligen können sich alle Schulformen außer Sonderschulen. Das Projekt umfasst im ersten Schulhalbjahr eine Informationsveranstaltung für Lehrer und Schulmitarbeiter sowie die Bildung eines Krisenpräventionsteams.
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