Klimawandel - Baumsterben hat viele Gründe

Aus der Erdgeschichte sind zwei große Massensterben von Pflanzen bekannt. Eines fand vor etwa 250 Millionen Jahren im Perm statt, das zweite vor rund 200 Millionen Jahren an der Grenze zwischen Trias und Jura. Teilweise wurden bis zu 95 Prozent der Pflanzen einer Region ausgelöscht. Beide Ereignisse stehen in Zusammenhang mit einem drastischen Temperaturanstieg und daraus resultierendem Wassermangel. Im Zuge der Erderwärmung ist auch in den nächsten Jahren mit ähnlichen klimatischen Veränderungen zu rechnen und die Reaktion der Bäume auf diese neuen Bedingungen ist ungewiss. Forscher versuchen, mit Hilfe von Computersimulationen die Reaktionen der Pflanzen auf solche veränderten Bedingungen vorherzusagen. Die Modelle haben bisher den Nachteil, dass sie die Einflussfaktoren als unabhängige Größen betrachten anstatt das System als Ganzes unter die Lupe zu nehmen.
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