Drohne statt Auto

Erster vollautomatischer grenzüberschreitender Drohnenflug ein voller Erfolg 1,83 Meter Spannweite und bis zu 90 Kilometer pro Stunde schnell: Exakt wie berechnet tauchte am Freitagvormittag um 10. Uhr eine Drohne hinter dem Schneeberg im Aachener Westen auf, um wenige Augenblicke später im Feld neben dem Uniklinikum Aachen (UKA) aufzusetzen. Es war der erste vollautomatische - unterstützt durch Satellitennavigation und Mobilfunk - unbemannte grenzüberschreitende Flug, sein Gelingen ein erster großer Erfolg für das Forschungsprojekt ,,EULE". ,,EULE" steht für Europäische UAV-unterstützte Transport-Lösungen für medizinische Güter. Medizinische Güter, das waren beim konkreten Anwendungsfall am Freitag Hornhäute. Normalerweise werden für diese gerade einmal 50 Millimeter fassenden Gefäße, in denen die Hornhäute transportiert werden, Fahrzeuge losgeschickt. ,,Das ist aufwändig, energieund emissionsintensiv", erläutert Professor Dieter Moormann, Leiter des Lehrstuhls und Instituts für Flugsystemdynamik an der RWTH Aachen.
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